Einiges über unsere Orgelei !
Also, wie bereits erwähnt, entdeckte meine Mutter in den 80er Jahren dieses schöne Hobby. Alles begann mit einer 20er Deleika Orgel, entsprechend angepriesen von unserem Freund Bill Grundschöttel aus Remagen, meine Mutter wohnt in Andernach am Rhein. Auch meine Schwester und ich wurden alsbald von dem Drehorgel Virus heftigst infiziert und es wurden weitere Orgeln erworben. Ich kaufte sogar seinerzeit die grosse Schaustellerorgel vom “ Orgels Pitter “ aus Köln, eine wunderschöne Orgel, aber leider eine Nummer zu gross für mich. Nach zwei erfolgreichen Jahren Erfahrung mit einer Grossorgel veräusserte ich diese wieder an einen Orgelfreund.  Danach erwarb ich mir eine herrliche und wohl klingende 31er Konzertorgel aus dem Hause Raffin. Aber es ist wie es ist, mit dem Alter werden die Drehorgeln immer kleiner und leichter. Zur Zeit besitzen wir in unserer Familie nur noch leichte Drehorgeln mit Lochbandsteuerung und Watterott - Aufsetzer aus dem Hause Stüber und Raffin, natürlich auch in dem Zusammenspiel mit einer Konzertina. Nun habe ich die Rente durch und musiziere alleine oder mit meinem Kumpel Bernd in Altenheimen, Demenzstationen, einer psychatrischen Klinik und sonstigen sozialen Einrichtungen. Musik. Ständchen zum Geburtstag, Hochzeit etc. werden natürlich jederzeit auch gerne angenommen. Gerne reise ich auch in kleinere Städte in der Eifel und in den Westerwald. Meine Orgel ist nicht laut und wird deshalb in Fussgängerzonen gerne gehört. Unsere Kleidung : Immer sauber und ordentlich,  “ So wie Sie aussehen, haben Sie das ja garnicht nötig “, sagte mir jemand, somit hatten wir unser Ziel erreicht !!